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Autokauf – Wie erkenne ich einen guten Skoda Gebrauchtwagen?

Skoda-Gebrauchtwagen

Skoda-Gebrauchtwagen - flickr/eplusm

Sowohl Händler als auch Privatleute locken an jeder Ecke mit günstigen Gebrauchtwagen. Doch beim Kauf eines Gebrauchtwagens gilt es, wachsamer zu sein als beim Neuwagen. Einige Punkte sollten auf jeden Fall zur Kaufentscheidung gehören:

Das Auto muss von allen Seiten intensiv auf Roststellen untersucht werden. Dazu auch den Unterbodenschutz prüfen. Sind alle Leuchten, Schalter und Pedalen funktionstüchtig? Sind die Pedalgummis zu stark abgenutzt, wurde das Auto viel gefahren. Wie sieht der Motor aus? Ist er sauber und von unten trocken? Das Kühlwasser darf nicht rostig oder ölig sein. Die Batterie prüfen, indem alle Stromverbraucher zeitgleich eingeschaltet werden. Lassen sich die Sitze gut verstellen? Sind die Gurte funktionstüchtig? Um keinen Unfallwagen zu erhalten: Schlecht sitzende Türen, Schweißnähte am Boden, an Karosserieträgern sowie Lackreste an Scheiben-und Türgummis sind verdächtig. Ebenso misstrauisch sollte man bei Farbdifferenzen werden.

Eine Probefahrt ist vor jedem Kauf ein Muss. Hier lassen sich auffällige Fahrgeräusche oder sonstige Mängel schnell erkennen. Aus diesem Grunde sollte die Fahrstrecke auch lang genug sein. Außerdem kann man irgendwann anhalten und das Auto ganz in Ruhe unter die Lupe nehmen. Wichtig ist, sich nicht von einem blank polierten Fahrzeug blenden zu lassen. Besonderes Augenmerk sollte gelegt werden auf: Betragen die Reifenprofile mindestens vier Millimeter? Blockieren sofort die Hinterräder, wenn man bei Schritttempo die Handbremse zieht? Gibt es während der Fahrt Vibrationen beim Lenkrad? Lassen sich die Gänge problemlos einlegen? Der Motor muss sofort anspringen, auch im kalten Zustand. Finden sich irgendwann harte Geräusche, stimmt etwas mit dem Motor nicht. Die Bremsen sollten unbedingt getestet werden. Dazu in ein abgelegenes Gebiet fahren und auf etwa 40 Stundenkilometer beschleunigen. Dann abrupt bremsen und dazu die Hände vom Lenkrad nehmen. Das Auto darf nicht von der Spur abweichen. Außerdem darf kein metallisches Geräusch zu hören sein.

Auf die lückenlose Führung eines Scheckheftes sollte ebenfalls geachtet werden. Sie garantiert, dass der Wagen in regelmäßigen Abständen in der Werkstatt geprüft wurde. Größere Schäden dürften demnach zeitnah wahrscheinlich nicht zu erwarten sein. Im Grunde sollte man sich auf sein Bauchgefühl und auch auf seinen gesunden Menschenverstand verlassen. Ein ungutes Gefühl sollte auf jeden Fall ernst genommen werden, auch wenn man es nicht gleich fachmännisch und technisch begründen kann.

Einen guten ersten Überblick über Preise und Angebote sollte man sich auch vor einem Händlerbesuch zunächst im Internet auf Plattformen wie z.B. Quoka verschaffen, damit man ungefähr einschätzen kann, ob die Händlerpreise teuer oder günstig sind.

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