Skoda setzt auf eine neue Greenline-Offensive, die sich auf mehrere Modelle des Autobauers beziehen soll. Neben dem Suberb werden auch der Octavia, Fabia und Roomster als neue Greenline-Modelle auf dem Markt erscheinen. Gleiches gilt für den Yeti. Die zweite Greenline-Generation des Autobauers kann sich hinsichtlich der Ausstattung durchaus sehen lassen.
So bietet sie neben einem Start-Stopp-System eine Bremsenergie-Rückgewinnung. Einige der Modelle können bereits seit Mitte Juni dieses Jahres bestellt werden. Bei ihnen handelt es sich um den Fabia Combi GreenLine und den Roomster GreenLine. Der Vorverkauf der restlichen Modelle soll nach den Plänen des Autobauers Anfang 2011 beginnen. In der Sparvariante können der Fabia und Roomster zum Preis von jeweils 16.680 Euro gekauft werden. Wie viel die weiteren Modelle mit der neuen Greenline-Generation kosten werden, ist derzeit noch unklar. Laut Skoda liegen die CO2-Emissionen der Modellfamilie zwischen 89 und maximal 119 g/km. Als Basis-Motorisierung kommt bei den Greenline-Varianten von Roomster und Fabia der 1.2 TDI CR mit einer Leistung von 75 PS zum Einsatz.
In diesem Jahr verkaufen sich die Kleinwagen vergleichsweise schleppend. Aus diesem Grund setzen immer mehr Autobauer auf attraktive Rabattaktionen. Nun schließt sich auch der Autobauer Skoda den Aktionen an und korrigiert den Preis für den Fabia nach unten. Dabei konzentriert sich der Autobauer im Rahmen der Aktion auf ein Sondermodell, das zum Preis von 9990 Euro angeboten wird. Es handelt sich um den Skoda Fabia Special 1.2. Das Modell bietet 60 PS und alle serienmäßigen Bestandteile des beliebten und ebenso bekannten Sondermodells Cool Edition. Somit ist in dem günstigen Kleinwagen auch eine Klimaanlage zu finden.
Kunden von Skoda können sich zudem für das Ausstattungspaket Enjoy entscheiden. Dieses ist für einen Aufpreis von 589 Euro zu haben und bietet neben dem Musiksystem Swing elektrische Fensterheber, einen Line-In-Audioanschluss in der Mittelkonsole und insgesamt acht Lautsprecher. Das Sondermodell ist übrigens auch als Kombi zu haben. In diesem Fall müssen sich die Kunden jedoch mit der Auswahl zwischen dem 1.2-Liter-Benziner und dem 1.2-Liter-TSI zufriedengeben. Letzterer bietet immerhin 86 PS.
Die VW-Tochter Skoda möchte künftig noch günstigere Modelle offerieren. Zugleich sollen die neuen Modelle wesentlich größer sein und somit zusätzlichen Komfort ermöglichen. Demnach wird Skoda künftig auf eine ganz neue Strategie setzen, mit der der Mutterkonzern dem bisherigen Konkurrenzkampf mit VW- und Audi-Modellen entgegenwirken möchte. Dabei können sich Autofahrer bei zahlreichen Skoda Modellen auf Änderungen verlassen. Der neue Skoda Fabia, der 2014 auf den Markt kommen wird, soll unter anderem nicht mehr auf dem VW Polo basieren. Er soll nach Vorstellungen des Mutterkonzerns weniger aufwendig und zugleich günstiger sein.
Zudem wird ab 2012 der Skoda Felicia wieder an den Start gehen. Das Volumenmodell soll ab einem Preis von rund 14.000 Euro zu haben sein. Er wird sich als baugleicher Zwilling von einem günstigen Seat-Modell präsentieren. Für 2012 wird in diesen Tagen zudem ein neuer Skoda Kleinwagen geplant, der auf der Basis vom VW up gebaut werden soll. Derzeit ist jedoch noch unklar, ob es nach dem Strategiewechsel den Superb geben wird.
Aufgrund der heftigen Überflutungen an der tschechisch-deutschen Grenze muss der Autobauer Skoda in insgesamt zwei Werken die Produktion stoppen. Ein Sprecher des Unternehmens erklärte in den vergangenen Tagen, dass aufgrund des Hochwassers wichtige Zuliefererteile fehlen. Der Zulieferer befindet sich in der Stadt Chrastava, die vom Hochwasser betroffen ist. Derzeit ist noch unklar, wie lange der Stillstand bei Skoda dauern wird. Der Produktionsstopp gilt seit 12. August.
Von dem Produktionsstopp ist auch das größte Werk von Skoda betroffen. Demnach werden in dem Werk in Mlada Bodeslav derzeit keine Fahrzeuge mehr produziert. Das Werk befindet sich nordöstlich von Prag. Auch in der Fabrik in Vrchlabi stehen die Arbeiten in diesen Tagen still. Wahrscheinlich kann nach Aussagen eines Sprechers erst in der kommenden Woche wieder mit der Produktion begonnen werden. Die VW-Tochter Skoda baut in beiden Werken die Modelle Octavia und Fabia. Letztlich wird sich die Fortsetzung der Produktion mit der Wetterlage entscheiden.
Skoda hat beim Fabia Hand angelegt. Nicht nur optisch, sondern auch technisch wurde der kleine Flitzer verbessert. Mit der neuen Optik hinterlässt der Skoda Fabia bereits auf den ersten Blick einen doch recht frechen Eindruck. Die weiße Karosserie greift die Trends des Lifestyles auf und sorgt dafür, dass sich das Fahrzeug als schicker Cityflitzer präsentiert. Überraschend gestaltet sich das Platzangebot vom Fabia, das für einen Kleinwagen doch ausgesprochen vielseitig ist. Mit einem Wendekreis von 10 m glänzt er als wendiges Alltagsauto, das für den Stadtverkehr ideal ist.
Das Kofferraumvolumen des Fabia kann mit 315 bis 1180 Litern durchaus punkten. Beinfreiheit ist in allen Bereichen des Skoda Modells gegeben. Zu den versteckten Highlights gehören die flexiblen Plastikgitter und die ausklappbaren Haken. Das Interieur wirkt überraschend hübsch. Außerdem lassen sich Radio und Navigationssystem bequem via Touchscreen bedienen. Natürlich kann der Fabia auch technisch überzeugen, wobei er sich bei diesem Aspekt an den Möglichkeiten des VW-Regals bedient. Mit einem Durchschnittsverbrauch von 5,9 l auf 100 km zeigt er sich zudem recht sparsam.
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