Bereits seit 2008 summiert der tschechische Autobauer Skoda seine sparsamen und umweltfreundlichen Modelle unter dem Namen Greenline. Da genau diese Fahrzeuge immer beliebter sind, hat sich Skoda nun für den Ausbau seiner Modellpalette entschieden. Mit Greenline und Green tec bietet der Hersteller mittlerweile eine Reihe von spritsparenden Modellen. Während dabei die Greenline Modelle sehr verbreitet sind, kennen die Bezeichnung Green tec nur die wenigsten Kunden. Allerdings hat sich Skoda unter dem Namen Green tec quasi für eine Lightvariante der Greenline Ausführungen entschieden.
Die Green tec Modelle können auch mit Benzinmotoren kombiniert werden und sind damit im Gegensatz zum noch sparsameren Pendant ein wenig flexibler. Die abgespeckte Spartechnik wird von Skoda ab dem Sommer angeboten und soll unter den spritsparenden Angeboten für mehr Vielfalt sorgen. Dabei werden mehrere Baureihen der Tschechen mit entsprechenden Green tec Angeboten aufwarten können. Wie Skoda erklärte, sollten sie sowohl bei Fabia und Octavia als auch beim Roomster zum Einsatz kommen. Zu später Zeit sollen sie auch die Angebote von Superb und Yeti ergänzen.
KategorienFabia, Octavia, Roomster, Superb, Yeti Tags: Fabia, Green tec, Greenline, Octavia, Roomster, Skoda, Superb, Yeti
Wer sich für einen Skoda Roomster entscheidet, sollte nicht zu flott unterwegs sein, denn mit steigender Geschwindigkeit schnellen auch die Verbrauchskosten in die Höhe. Bereits bei Tempo 180 ist der Roomster teurer als die Mercedes E-Klasse und entwickelt sich damit zum nicht gerade angenehmen Kostenaufwand. Bei dieser Geschwindigkeit fallen auf einer Strecke von 100 km durchschnittliche Kosten in Höhe von 12,84 Euro an.
Diese Kosten beziehen sich auf die Diesel-Variante des beliebten Skoda Modells. Noch teurer wird es für die Fahrer von einem Benzin-Modell. Sie müssen bei gleicher Geschwindigkeit auf einer Strecke von 100 km mit einem Kostenaufwand in Höhe von 26,46 Euro rechnen. Demnach ist der Roomster mit Benzinmotor unter gleichen Voraussetzungen fast 14 Euro teurer als die Modelle mit einem Diesel-Aggregat. Wie bei vielen anderen Modellen gilt also auch bei dem Roomster der Grundsatz, dass die Dieselmotoren schlichtweg günstiger sind. Aus diesem Grund sollten Autofahrer, die gern etwas flotter unterwegs sind, grundsätzlich zu einem Dieselmotor greifen.
In Verbindung mit dem neuen Roomster zeigt sich Skoda von der bescheidenen Seite. Der tschechische Autobauer hat auch die neue Generation mit dem charakteristischen Knick in der Fensterlinie ausgestattet. Daneben zeigen sich die optischen Akzente eher zurückhaltend. Zu ihnen gehören aber in jedem Fall die Spiegelgehäuse und die in Silber gehaltene Dachfläche. Bei der Qualität geht Skoda nur selten einen Kompromiss ein und so zeigt sich vor allem die Verarbeitung des Roomsters auf hohem VW Niveau. Daneben gestaltet sich die Ergonomie in der ersten Reihe sehr überzeugend und bietet den Insassen ausreichend Platz.
Das Laderaumvolumen des Roomsters beläuft sich auf mindestens 480 Liter. Dabei bietet der Kofferraum einen doppelten Ladeboden. Werden die Rücksitze umgeklappt, erhöht sich das Ladevolumen auf beachtliche 1810 Liter. Kinder haben auf den hinteren Sitzen durchaus ausreichend Platz. Ein wenig anders zeigt sich das Bild bei Erwachsenen, die vor allem die geringere Beinfreiheit stören dürfte. Das Cockpit vom Roomster ist übersichtlich und zugleich sachlich gestaltet.
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