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Der neue Skoda Yeti – kubischer SUV mit viel Platz und Komfort

17. Oktober 2014 Keine Kommentare
cc by flickr / Alden Jewell

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Skoda hat die Modellpflege des Yetis aufgefrischt. Auf der Frankfurter Automesse des Jahres 2013 wurde das Ergebnis vorgestellt. Eine √úberraschung dabei war, dass das Modell nun in zwei Varianten angeboten wird. Doch was hat der neue¬†Skoda Yeti¬†zu bieten und wen spricht der schnittige SUV √ľberhaupt an?

Der neue Yeti – kleiner Blick auf beide Varianten

Das Fahrzeugmodell wurde in zwei Varianten aufgespalten. Einmal ist dies die City-Version. Diese eignet sich besonders f√ľr die langsameren Gegenden einer Stadt. Die Variante kommt mit einem Frontantrieb um die Ecke, welcher beim Yeti auch in der Vergangenheit ohnehin schon sehr beliebt war. Mit dem Outdoor-Yeti geht es auch Offroad. Dabei setzt der Skoda einen deutlich ernsteren Blick an.

Thema „Au√üen und Innen“

Der Yeti √ľberzeugt mit seinem sehr kubischen und quadratischen Look. Dabei geh√∂rt das Fahrzeug zur Kategorie der SUVs, wobei das Modell den VW Golf 7 rein fl√§chenm√§√üig unterschreitet. Dennoch bekommen Fahrer deutlich mehr Platz geboten, denn dieser entsteht durch die 15 cm mehr in der H√∂he und auch durch das kubische Design. Das tschechische Tochterunternehmen von Volkswagen macht in Hinblick auf Raumnutzung alles richtig.

Innen wurde f√ľr einen edlen Eindruck gesorgt. Der gr√∂√üte Vorteil liegt aber dabei, dass sich auch gro√üe Personen ohne Probleme im neuen Yeti wohl f√ľhlen k√∂nnen.

Das Fahren unter der Lupe

Bevor man auf das Gaspedal dr√ľckt, trifft man als Fahrer in der Regel alle gew√ľnschten Einstellungen und muss zudem auch im sp√§teren Verlauf wissen, wie die essenziellen Funktionen bedient werden. Beim Yeti f√§llt dies besonders einfach aus, wobei Skoda in Sachen Bedienung schon immer auf Verst√§ndlichkeit gesetzt hat. Ob Touchscreen oder kleine Zusatzfunktionen – f√ľr Fahrer ist alles meist von Beginn verst√§ndlich.

Das Fahrgef√ľhl des Wagens ist sehr gem√ľtlich. Vor allen Dingen dank des straffen Fahrwerks sind Fahrer pr√§zise unterwegs. Kurven k√∂nnen so optimal befahren werden. Auch in Sachen Verbrauch gibt es kaum etwas zu meckern, denn der Verbrauch von etwa 5,8 Liter liegt nur 0,7 Liter √ľber dem Durchschnitt.

Weiteres zum Yeti

Auf dem¬†Fahrzeugmarkt¬†kann sich der Yeti definitiv sehen lassen und Konkurrenz aufnehmen, denn das Crossover zwischen klassischem PKW und SUV wurde hier perfekt umgesetzt. Die Fond-Sitze des Fahrzeugs lassen sich zudem auch individuell verschieben und umklappen. Dadurch hat kann man f√ľr zus√§tzlichen Transportplatz sorgen, falls dieser ben√∂tigt wird. In Kombination mit dem eckigen Design und der H√∂he von 15 Zentimeter Plus gegen√ľber dem VW Golf kann der Skoda kr√§ftig beladen werden.

Wenn der Motor kurz nach dem Kauf schlapp macht

11. Dezember 2012 Keine Kommentare

cc by flickr.com / M 93

In Zeiten, wo das Sparen von Geld im Trend liegt, greifen viele Leute beim Autokauf auf das Angebot des Gebrauchtmarkts zu. Gebrauchte Fahrzeuge kosten in der Regel nur einen Bruchteil ihres Neupreises und sind somit eine echt Alternative. Leider wird fast nirgendwo soviel verheimlicht und gelogen, wie auf Umschlagpl√§tzen f√ľr gebrauchte Fahrzeuge. Damit der Gebrauchtwagenkauf nicht im finanziellen Fiasko endet, sollte unbedingt gr√ľndlich auf M√§ngel geachtet werden.

Vorab ist es ratsam, sich bereits im Vorfeld √ľber konstruktionsbedingte Schwachstellen des jeweiligen Fahrzeugtyps zu informieren. Erfahrungsberichte, Internetforen und Kaufberatungen zeigen potentielle M√§ngel auf, die besonders h√§ufig vorkommen. Mit diesen Grundinformationen geht es anschlie√üend zur Fahrzeugbesichtigung. √úblicherweise gibt der Verk√§ufer am Anfang der Besichtigung ein paar Eckdaten zu dem Objekt der Begierde, hierbei kann sofort nach M√§ngeln gefragt werden. Sp√§ter bei der Begutachtung, l√§sst sich so auch die Ehrlichkeit des Verhandlungspartners √ľberpr√ľfen. Zuerst sollte sich der K√§ufer einen allgemeinen √úberblick verschaffen. Insbesondere die Unfallfreiheit ist dabei ein wichtiger Punkt. Ob ein Wagen einen Unfall hatte, l√§sst sich anhand der Spaltma√üe und laienhaften √úberlackierungen pr√ľfen. Hierbei gilt es auch auf Korrosionsherde zu achten, diese sind erkennbar an Lackbl√§schen oder kleinen Roststellen. Insbesondere bei √§lteren Fahrzeugen sind Bereiche wie Radkasten, Schweller oder Einstiegsleisten betroffen. Aus diesem Grund ist es auch sinnvoll, an diesen Stellen mit einem Lackdichtemessger√§t zu arbeiten.

Nach dem √§u√üerlichen Check, ist die Technik an der Reihe. Damit nicht haufenweise Ersatzteile im Online Shop gekauft werden m√ľssen, ist eine einwandfreie Funktion der elektrischen und mechanischen Bauteile von gro√üer Bedeutung. Eine Probefahrt ist eigentlich schon eine Mindestanforderung f√ľr die √úberpr√ľfung von Motor, Bremsen, Fahrwerk und sonstiger Technik. Wer auf Nummer sicher gehen will, schaut sich Verschlei√üteile gleich auf einer Hebeb√ľhne an. Zur Not tut es aber auch ein hoher Bordstein, Unterlage und Taschenlampe um sich einen groben √úberblick zu verschaffen. Wer auf diese Weise an einen Gebrauchtwagenkauf rangeht, hat gute Karten, ein echtes Goldst√ľck zu erwerben.